Willst du Claude richtig lernen? Von Grund auf, mit Setup, Skills und echten Projekten.
Zur SKAILE Academy →Was du heute in Excel von Hand machst, kann Claude schneller: Formeln schreiben, Exporte bereinigen, Auswertungen bauen, Monatsreports erstellen, Fehler finden. Dieser Guide zeigt dir den kompletten Weg.
Du brauchst kein neues Tool und keine Vorkenntnisse. Excel bleibt Excel, Claude übernimmt die Handarbeit. Fünf Use Cases, zehn fertige Prompts, alles zum Kopieren.
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Fünf Dinge, die du heute von Hand machst und ab morgen an Claude abgibst. Jedes mit einem fertigen Prompt zum Kopieren. Excel bleibt dabei Excel, du brauchst kein neues Tool.
Du beschreibst in normalen Worten, was du rechnen willst. Claude liefert die fertige Formel, auch die komplizierten mit SVERWEIS oder SUMMEWENNS.
Exporte und CSVs mit gemischten Datumsformaten, Duplikaten und wilden Schreibweisen werden in Minuten sauber, mit Protokoll jeder Änderung.
Aus einem Datenhaufen werden sortierte Auswertungen pro Kunde, Produkt und Monat, plus die wichtigsten Erkenntnisse in einfachen Worten.
Der Report, der vorher einen halben Tag gekostet hat: Gesamtumsatz, Top-Kunden, Vormonatsvergleich und Management-Zusammenfassung, fertig formatiert.
Doppelte Zeilen, kaputte Summen, fehlende Werte: Claude prüft die ganze Mappe und listet jeden Fund mit Zeilennummer auf, bevor etwas geändert wird.
Der einfachste Weg läuft über claude.ai im Browser und funktioniert sogar mit dem kostenlosen Konto. Keine Installation, nichts an Excel ändern.
Im Browser auf claude.ai gehen und anmelden. Ein kostenloses Konto reicht für den Start. Claude Desktop geht genauso, wenn du die App lieber magst.
Einmalig unter Einstellungen und dann Capabilities den Schalter "Code execution and file creation" aktivieren. Bei kostenlosen sowie Pro- und Max-Konten ist er normalerweise schon an. Zwei Gründe, warum er wichtig ist: Nur damit rechnet Claude wirklich, statt Zahlen zu schätzen, und .xlsx-Dateien lassen sich erst hochladen, wenn er aktiv ist.
Deine .xlsx oder .csv einfach ins Chatfenster ziehen, Frage dazu schreiben, abschicken. Das war die ganze Einrichtung.
.xlsx oder .csv in den Chat ziehen, bis 30 MB pro Datei
bereinigt, rechnet, prüft und erklärt, was es getan hat
Ergebnis als .xlsx herunterladen und normal weiterarbeiten
Du willst die Prompts ausprobieren, ohne gleich echte Firmendaten hochzuladen? Diese Tabelle haben wir für den Guide gebaut und absichtlich unsauber gemacht: drei Datumsformate, doppelte Zeilen, derselbe Kunde in vier Schreibweisen, fehlende Werte und eine Summenzeile, die um 500 Euro danebenliegt. Lade sie hoch, nimm Prompt 5 und schau zu, wie Claude die Fehler findet.
Übungstabelle laden (CSV, 2 KB)Das offizielle Add-in "Claude for Excel" von Anthropic ist seit dem 7. Mai 2026 allgemein verfügbar. Damit arbeitet Claude direkt in deiner offenen Arbeitsmappe: liest Formeln, erklärt Zusammenhänge mit Verweis auf einzelne Zellen und ändert Werte, ohne deine Formel-Abhängigkeiten zu zerschießen. Jede geänderte Zelle wird markiert und kommentiert.
Nach "Claude for Microsoft 365" suchen und auf "Get it now" klicken. In Firmen muss eventuell die IT das Add-in im Admin Center freigeben.
Excel öffnen, das Add-in starten und mit deinem Claude-Konto anmelden. Läuft in Excel im Web, unter Windows mit einem Microsoft-365-Abo und auf dem Mac ab Version 16.46.
Mit dieser Einstellung fragt Claude vor jeder Änderung an deinen Zellen nach. So behältst du die Kontrolle und siehst genau, was passiert.
Ehrlich gesagt: Das Add-in braucht einen bezahlten Claude-Plan (Pro ab 20 Dollar im Monat, auch Max, Team und Enterprise). Für den Einstieg reicht der kostenlose Weg über claude.ai oben völlig. Hol dir das Add-in, wenn du merkst, dass Claude zu deinem Excel-Alltag wird.
Wichtig, bevor du es probierst: Ein Microsoft-365-Copilot-Abo brauchst du dafür nicht. Aber gekaufte Einzellizenzen wie Excel 2016 oder Excel 2019 werden nicht unterstützt, ebensowenig Excel unter Android. Das Add-in arbeitet mit .xlsx und .xlsm; Makros, VBA und Was-wäre-wenn- Datentabellen führt es nicht aus, CSV öffnet es nicht. Für all das bleibt der kostenlose Weg über claude.ai die bessere Wahl.
Für jeden der fünf Fälle aus dem Post ein fertiger Prompt. Die Teile in [KLAMMERN] tauschst du gegen deine eigenen Angaben. Alle Prompts wurden mit einer echten Chaos-Tabelle getestet, bevor sie hier gelandet sind.
1. Formeln schreiben und erklären. Wenn du weißt, WAS du rechnen willst, aber nicht WIE: beschreib es in normalen Worten. Du bekommst die fertige Formel plus eine Erklärung, die du auch nächste Woche noch verstehst.
Ich brauche eine Excel-Formel: [WAS DU BERECHNEN WILLST, z.B. Summe der Spalte Umsatz, aber nur für einen bestimmten Kunden und nur für Januar]. Meine Tabelle: [SPALTEN NENNEN, z.B. A = Datum, B = Kunde, F = Umsatz]. Ich arbeite mit deutschem Excel: bitte deutsche Funktionsnamen und Semikolon als Trennzeichen. Gib mir die fertige Formel zum Einfügen und erklär mir in 2 Sätzen, wie sie funktioniert.
Ergebnis: die einsetzbare Formel, z.B. ein SUMMEWENNS mit Datumsbereich, plus Kurz-Erklärung.
2. Chaos aus Exporten in saubere Tabellen verwandeln. Der Klassiker: ein Export mit drei Datumsformaten, Duplikaten und "Müller GmbH" in vier Schreibweisen. Von Hand dauert das Stunden.
Hier ist ein Export aus [SYSTEM, z.B. unserem Warenwirtschaftssystem]. Mach daraus eine saubere Tabelle: - einheitliches Datumsformat (TT.MM.JJJJ) - einheitliche Zahlen- und Währungsformate - doppelte Zeilen raus - gleiche Firmen gleich schreiben (z.B. Müller GmbH und Mueller GmbH) Liste mir am Ende jede einzelne Änderung auf, damit ich sie prüfen kann. Gib mir das Ergebnis als Excel-Datei.
Ergebnis: eine bereinigte .xlsx plus Änderungsprotokoll zum Gegenlesen.
3. Aus Rohdaten fertige Auswertungen bauen. Wenn der Chef "kannst du das mal eben auswerten" sagt und "mal eben" sonst ein Nachmittag wäre.
Analysiere diese Tabelle und erstelle mir: 1. Umsatz pro Kunde, absteigend sortiert 2. Umsatz pro Produkt 3. Umsatz pro Monat 4. die 3 wichtigsten Erkenntnisse in einfachen Worten Gib mir alles als Excel-Datei mit einem Tabellenblatt pro Auswertung.
Ergebnis: eine Auswertungs-Mappe mit sauberen Tabs, direkt vorzeigbar.
4. Der Monatsreport. Einmal beschrieben, jeden Monat wiederverwendet: gleicher Prompt, neue Daten, fertiger Report. Was vorher einen halben Tag gekostet hat, läuft jetzt während der Kaffeepause.
Baue mir aus diesen Rohdaten einen Monatsreport für [MONAT]. Der Report soll enthalten: - Gesamtumsatz - Top-3-Kunden - Umsatz nach Produkt - Vergleich zum Vormonat in Prozent - eine Zusammenfassung in 3 Sätzen für die Geschäftsführung Als saubere Excel-Datei.
Ergebnis: der fertige Report als .xlsx. Prompt einmal speichern, jeden Monat neu anhängen.
5. Fehler in bestehenden Tabellen finden. Bevor die Zahlen an die Geschäftsführung oder den Steuerberater gehen: einmal komplett durchprüfen lassen. Claude findet auch die Summenzeile, die still um 500 Euro daneben liegt.
Prüfe diese Tabelle auf Fehler: - doppelte Zeilen - fehlende Werte - Rechenfehler (stimmt Menge mal Einzelpreis mit dem Umsatz überein?) - falsche Summenzeilen - uneinheitliche Schreibweisen Liste jeden Fund mit Zeilennummer auf und sag mir, wie ich ihn behebe. Ändere nichts ohne meine Freigabe.
Ergebnis: eine Fehlerliste mit Zeilennummern und Korrektur-Vorschlägen. Geändert wird erst, wenn du es freigibst.
Der Fehler Nummer eins bei deutschem Excel, und der Grund, warum viele nach dem ersten Versuch aufgeben. Zwei Minuten hier sparen dir viel Ärger.
Claude antwortet oft mit englischen Funktionsnamen und Komma als Trennzeichen. Deutsches Excel erwartet aber deutsche Namen und Semikolon, weil das Komma hier schon das Dezimalzeichen ist. Je nachdem, was du einfügst, siehst du eines von zwei Fehlerbildern:
=XLOOKUP(A2,B:B,C:C)
Ein Fenster geht auf mit "Wir haben ein Problem mit dieser Formel gefunden". Excel stolpert schon über die Kommas und nimmt die Formel gar nicht erst an.
=XLOOKUP(A2;B:B;C:C)
In der Zelle steht #NAME? Die Trennzeichen passen jetzt, aber den englischen Funktionsnamen kennt dein Excel nicht.
Die Lösung ist ein Satz, den du an jeden Formel-Prompt anhängst. Sag Claude Sprache, Trennzeichen und deine Excel-Version:
Ich arbeite mit der deutschen Excel-Version [z.B. 2019 oder Microsoft 365]. Gib mir alle Formeln mit deutschen Funktionsnamen und Semikolon als Trennzeichen, und verwende nur Funktionen, die es in dieser Version gibt.
Zum Nachschlagen die zehn Funktionen, die am häufigsten vorkommen:
| Englisch (so antwortet Claude oft) | Deutsch (so braucht es dein Excel) |
|---|---|
| VLOOKUP | SVERWEIS |
| XLOOKUP | XVERWEIS |
| IF | WENN |
| SUMIFS | SUMMEWENNS |
| COUNTIFS | ZÄHLENWENNS |
| INDEX + MATCH | INDEX + VERGLEICH |
| IFERROR | WENNFEHLER |
| UNIQUE | EINDEUTIG |
| TEXTJOIN | TEXTVERKETTEN |
| SUMPRODUCT | SUMMENPRODUKT |
Die Versionsfalle: XVERWEIS gibt es erst ab Excel 2021. Wer noch Excel 2016 oder 2019 im Haus hat, und das ist im Mittelstand oft der Fall, sieht stattdessen #NAME?. Dasselbe gilt für EINDEUTIG, FILTER und SORTIEREN. Der Ersatz, der in jeder Version läuft, ist die Kombination aus INDEX und VERGLEICH:
=WENNFEHLER(INDEX(C:C;VERGLEICH(A2;B:B;0));"nicht gefunden")
Deshalb steht die Version im Prompt oben. Nenn sie, dann bekommst du nichts, was dein Excel nicht kann.
Der Trick, der das Problem ganz umgeht: In einer Excel-Datei sind Formeln intern immer englisch gespeichert. Die deutschen Namen sind nur das, was Excel dir anzeigt. Eine fertige Datei funktioniert deshalb in jedem Excel, egal in welcher Sprache. Nur abgetippter oder kopierter Formeltext bricht. Lass dir das Ergebnis also lieber als fertige Excel-Datei geben, statt Formeln aus dem Chat zu kopieren. Dann stellt sich die Sprachfrage gar nicht erst.
Deine Zeit bleibt fürs Prüfen und Entscheiden. Das Tippen übernimmt Claude.
Ein Tipp aus dem Test dieses Guides: Erst bereinigen, dann rechnen. In unserer Test-Tabelle stand derselbe Kunde als "Müller GmbH" und "Mueller GmbH" drin. Eine Summenformel nur auf eine Schreibweise übersah dadurch still 450 Euro. Genau deshalb ist Use Case 2 der erste Schritt bei jedem unsauberen Export.
Wenn die fünf Use Cases sitzen: diese fünf holen noch mehr raus. Gleiche Regel, [KLAMMERN] ersetzen, Tabelle anhängen.
Formeln endlich verstehen. Für die geerbte Tabelle vom Vorgänger mit den Formel-Monstern, die keiner mehr anfassen will.
Erklär mir diese Excel-Formel so, als würdest du sie einem Kollegen ohne Excel-Erfahrung erklären: [FORMEL EINFÜGEN] Was macht sie, wann braucht man sie, und welche Fehler passieren damit typischerweise?
Pivot-Tabellen ohne Rätselraten. Entweder Claude erklärt dir die Klicks, oder es baut die Auswertung gleich selbst.
Ich will diese Tabelle auswerten: [WAS DU SEHEN WILLST, z.B. Umsatz pro Kunde und Monat]. Erklär mir Schritt für Schritt zum Nachklicken, was ich bei einer Pivot-Tabelle in Zeilen, Spalten und Werte ziehen muss. Oder bau mir die fertige Auswertung direkt als Excel-Datei.
Zwei Monate vergleichen. Beide Exporte anhängen und in einer Minute wissen, was sich wirklich verändert hat.
Vergleiche diese zwei Monats-Exporte und nenne mir die 5 größten Abweichungen: neue Posten, weggefallene Posten und die größten Veränderungen in Euro und Prozent. Fass am Ende in 3 Sätzen zusammen, was passiert ist.
Was-wäre-wenn-Szenarien. Für Preis- oder Planungsentscheidungen: drei Varianten durchrechnen lassen statt raten.
Rechne mir drei Szenarien auf Basis dieser Tabelle: [z.B. Preiserhöhung von 5, 10 und 15 Prozent auf alle Wartungsverträge]. Zeig mir pro Szenario den neuen Gesamtumsatz und die Differenz zu heute, als übersichtliche Tabelle.
Vorlagen bauen lassen. Statt bei Null anzufangen: Claude baut dir die Struktur, du füllst nur noch aus.
Bau mir eine Excel-Vorlage für [ZWECK, z.B. monatliche Umsatzplanung pro Kunde]: sinnvolle Spalten, eine Beispielzeile, Summenformeln und bedingte Formatierung, damit Ausreißer sofort auffallen. Als fertige Excel-Datei.
Kurz und ehrlich, damit du das Ganze auch im Firmenkontext ruhigen Gewissens nutzt.
Das ist der Punkt, den fast alle übersehen. Bei kostenlosen Konten sowie bei Pro und Max ist die Nutzung deiner Inhalte fürs Modelltraining voreingestellt an, du musst aktiv abwählen: unter Einstellungen, dann Privacy, den Schalter "Help Improve Claude" ausschalten. Bei Team und Enterprise ist Training standardmäßig aus. Zweite Falle: Wer den Daumen hoch oder runter drückt, schickt die komplette Unterhaltung mit, unabhängig vom Plan.
Personenbezogene Daten wie Namen, E-Mail-Adressen oder Gehälter vor dem Hochladen entfernen oder durch Kürzel ersetzen. Für die meisten Auswertungen reicht "Kunde A, Kunde B" völlig aus. Für echte Personendaten sprich vorher mit dem, der bei euch Datenschutz macht.
Claude arbeitet zuverlässig, aber verantwortlich bleibst du. Prüfe 2 bis 3 Werte im Ergebnis nach, bevor der Report an die Geschäftsführung oder den Steuerberater geht. Achte darauf, dass Claude wirklich rechnet (Schritt 2 der Einrichtung) und nicht nur Zahlen aus dem Text schätzt.
Bis zu 20 Dateien pro Chat. Für alles, was Claude tatsächlich berechnet oder als fertige Datei zurückgibt, gilt eine Grenze von 30 MB pro Datei. Das reicht für praktisch jede normale Arbeitsmappe. Hochladen kannst du .xlsx und .csv, das alte .xls und OpenOffice-Tabellen nicht. Makros und VBA führt Claude nicht aus.
In der SKAILE Community lernst du Claude Code von Grund auf: das richtige Setup, die besten Skills und Plugins, echte Projekte statt nur chatten. Genau für Leute, die gerade anfangen und es richtig machen wollen.
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